Funkmeldeempfänger (FME)  (stille Alarmierung)
FME

 


Die analogen Funkmeldeempfänger sind seit 1975 innerhalb der BRD bundeseinheitlich geregelt und empfangen auf der normalen Funkfrequenz
einer Stadt beziehungsweise eines Landkreises. Die Alarmierung erfolgt über das Senden einer speziellen 5-Ton-Folge, bei der nacheinander
5 kurze Töne unterschiedlicher Frequenz (zwischen 1060 Hz und 2600 Hz) gesendet werden. Die Tonhöhe (also Frequenz) steht hierbei für
eine Ziffer von 0–9, beziehungsweise ein Wiederholzeichen (damit nicht aufeinanderfolgend zweimal derselbe Ton gesendet wird).


Jede Feuerwehr hat für ihre Funkmeldeempfänger und Sirenen eine – oder auch mehrere – dieser Nummern zugeteilt bekommen.

 

In Deutschland steht hierbei die erste Ziffer für das jeweilige Bundesland (6=Niedersachsen, 8=Rheinland-Pfalz, 2=Bayern etc.), die zweite Ziffer teilt ein gewisses Gebiet auf (beispielsweise Niedersachsen 61 XXX im Landkreis Göttingen), die drei weiteren Ziffern bestimmen die zu alarmierende Einheit (beispielsweise 61 320 -> LK Göttingen -> Stadt Duderstadt).

 

Zur Alarmierung wird diese Fünftonfolge der zu alarmierenden Feuerwehr von der Zentralen Leitstelle, über Funk (4m-Band) gesendet, gefolgt von einer Durchsage, meist über die Art des Einsatzes. Über entsprechende Alarmierungspläne ist es der Leitstelle möglich, je nach Art des Einsatzes zu bestimmen, welche Fünftonfolgen gesendet werden, um somit die Alarmierung der Einsatzkräfte an die Sachlage anzupassen.



Freiwillige Feuerwehr Leidhecken  ||  Reichelsheimer Weg 7a  ||  61197 Florstadt  ||  Telefon (06035) 18021  ||
  Im Notfall 112
 

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