Florstadt – Leidhecken  (sl) Mit dem Dank an alle, die den „Brand“ gelöscht, die „Verletzten“ herausgeholt und diese wieder „zusammengeflickt“ hatten, begann Florstadts Stadtjugendwart Sascha Riemer die Manöverkritik nach der Jahresauftaktübung aller Florstädter Jugendfeuerwehren.

Die hatten unmittelbar davor einen fiktiven Kellerbrand im Bürgerhaus Leidhecken unter Kontrolle gebracht sowie drei Personen mit Brandverletzungen und zwei unter Schock Stehende gerettet und dem Malteser-Nachwuchs aus Altenstadt zur Erstversorgung übergeben. Riemer dankte allen Betreuern und Jugendwarten, dem Jugendfeuerwehrausschuss und insbesondere Eike Schnur und Johannes Leitsch, die die Übung ausgearbeitet hatten.

Brandbekämpfung und Personenrettung stehen bei jeder Übung an, erläuterte Denise Reis in ihrer Funktion als stellvertretenden Stadtjugendwartin. Viel Personal wird aber auch für den Aufbau der Wasserversorgungsstrecken benötigt. „Wir achten darauf, dass bei den Übungen jede Wehr jedes Mal andere Aufgaben übernimmt, um möglichst breite Praxiserfahrungen zu sammeln“, so Reis. Wer also beim letzten Mal „nur“ für die Wasserversorgung von einem entfernten Hydranten oder einem offenen Gewässer wie der Nidda oder einem Teich verantwortlich war, darf beim nächsten Mal als Atemschutzgeräteträger in die verrauchten Räumlichkeiten zur Personenrettung antreten.

Realitätsnahe Übungen haben sich die Florstädter Jugendwart bereits seit einigen Jahren auf ihre Fahnen geschrieben. Deshalb waren das Kellergeschoss mit der Kegelbahn und das enge Treppenhaus ordentlich eingenebelt, die Verletzten (dargestellt von der Jugendfeuerwehr Altenstadt) aufwendig geschminkt und auch wieder der Erstretternachwuchs des Malteser Hilfsdienstes aus Altenstadt mit alarmiert worden.

51 Kinder aus sechs Jugendfeuerwehren meisterten die gestellten Aufgaben mit Bravour. Bereits 20 Minuten nach der Alarmierung waren die Personen geortet und gerettet, weitere zehn Minuten später war der Brand gelöscht und somit das Übergreifen der fiktiven Flammen auf andere Gebäudeteile unterbunden worden. Und nach genau 45 Minuten war die Übung beendet und man schritt zum kollektiven Auf- und Einräumen.

Auch Bürgermeister Herbert Unger und Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt wohnten der gesamten Übung bei und waren voll des Lobes für die Nachwuchsfloriansjünger. Unger: „Es gibt nichts Schöneres als in seiner Freizeit Menschen zu helfen und deren Hab und Gut zu schützen. Es sei denn man wohnt in Altenstadt und geht zur Malteserjugend“. Und auch Schmidt lobte die zügige und kontrollierte Vorgehensweise nach der Alarmierung und gab zu: „Wir sind schon fast verwöhnt, wie fehlerlos ihr die Aufgaben meistert“. Danach stärkten sich die Nachwuchseinsatzkräfte mit Getränken und einem Imbiss, ehe sich dann im Bürgerhaus Leidhecken die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehren (gesonderter Bericht folgt) anschloss.   

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Text und Bild: Stephan Lutz 

 

Die Florstädter Jugendwehren nutzten bei ihrer Übung das gesamte Equipment

der Einsatztruppen...

 

 

...um mit ihrem Löschangriff das Übergreifen der fiktiven Flammen auf das

gesamte Bürgerhaus zu vermeiden.   

 

 

Die geretteten und verletzten Personen wurden dem Maltesernachwuchs zur

Erstversorgung übergeben, der mit drei Rettungswagen vertreten war

 

Text und Bild: Stephan Lutz

 

 

 

 



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